Frankfurt Drafting School

 

I. Idee

Vor Beginn des Willem C. Moot Court haben die teilnehmenden Teams in der Regel nur geringe Kenntnisse über das UN-Kaufrecht und die Schiedsgerichtsbarkeit. Dies führt dazu, dass sich die Teams während der kurzen Zeit der Erstellung des Klägerschriftsatzes nicht nur mit einer neuen Form der Darstellung vertraut machen, sondern sich auch neue Rechtsmaterien erarbeiten müssen. Während dies beim UN-Kaufrecht verhältnismäßig zügig möglich ist, bereitet speziell das Schiedsrecht Schwierigkeiten. 

Abhilfe in dieser Hinsicht soll die Frankfurt Drafting School (FDS) schaffen. Neben einer Einführung ins UN-Kaufrecht wird im Rahmen dieses Seminars auf die Vorgehensweise bei der Schriftsatzerstellung (1.) und auf Hintergründe zur Schiedsgerichtsbarkeit (2.) eingegangen. 

1. Vorgehensweise bei der Schriftsatzerstellung

Ein erfahrener Teambetreuer vermittelt den Teams Grundlegendes über die Erstellung von Kläger- und Beklagtenschriftsatz. Dies geschieht unter Zuhilfenahme alter Wettbewerbsschriftsätze, die als Positiv- bzw. Negativbeispiele analysiert werden. 

2. Hintergründe zur Schiedsgerichtsbarkeit

Praktiker liefern Hintergrundinformationen über Schiedsrecht, Schiedsvereinbarung und Schiedsspruch. 


II. Ablauf

Die FDS ist ein dreitägiges Seminar, das kurz vor der Sachverhaltsausgabe stattfindet und teils in deutscher, teils in englischer Sprache abgehalten wird (je nach Entscheidung der Referenten).

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